| Der
Karnische Höhenweg von 1849 - 19-14 Ein Weg mit Vergangenheit Ein Weg mit Zukunft Walter Schaumann |
| 1849 - 1914 | Erstbesteigungen, Beginn des Alpinismus und Tourismus | ||
| 1849 | Reißkofel, Wiener Touristen unter Führung von Waldenhans | ||
| 1855 | Hohe Warte, Moisisovics mit 2 Führern | ||
| 1860 | Kollinkofel, Adam Riebler d. €ltere Eiskar vom Valentintal, Th.Bucher, F. Stramitzer | ||
| 1865 | Hohe
Warte Südseite, Paul Grohmann, U. Sottocorona, Hofer; (30.9.) |
||
| 1868 | Kellerspitze
Nordanstieg, Paul Grohmann, J. Moser, P. Salcher; (15.7.) |
||
| 1878 | Kollinkofel
Gratquerung zur Kellerspitze, Adam Riebler d. Jüngere, I. Hocke; (13.7.) |
||
| 1885 | I. Naßfeld-AV-Hütte eröffnet | ||
| 1888 | Cima
di Sasso Nero, P. Samassa |
||
| 1889 |
Gailtaler
Polinik Ostwand, |
||
| 1890 | Mte.
Canale, P. Samassa |
||
| 1892 | Seekopf, P. Samassa |
||
| 1893 | Gailtaler
Polinik Nordgrat, K. Koban, A. Ortner |
||
| 1894 | Trogkofel
von Süden, Dr. Leithe, Poley AV-Sektion Obergailtal am 6.5. gegründet Gailtalbahn nimmt am 8.11. Betrieb zwischen Arnoldstein - Hermagor auf |
||
| 1895 | Mte.
Avanza, P. Samassa Kellerspitzen Südwand, G. Urbanis, P. Samassa; (21.8.) Hinterer Mooskofel-Grat - Gamskofel, H. Kofler, A. Ortner; (21.8.) Mooskofel SW-Grat, L. Patera, I. Waizer; (20.8.) N-Wand Hohe Warte-Gratquerung - Kellerscharte - Kellerwandturm, H.Kofler; (2.9.) |
||
| 1896 |
Ciadenis,
H. Prunner |
||
| 1898 |
Cellon,
L. Darmstädter, H. Stabeler; (30.6.) |
||
| 1899 |
Kellerspitze
über NW-Wand vom Valentintal, |
||
| 1900 |
Polinik
über Ostwand, H. Koban; (6.6.) |
||
| 1902 | Kellerspitze Westgrat, G. Jahn, F. Langsteiner | ||
| 1903 |
Polinik, |
||
| 1904 |
wurde
das Bergjahr des in Kötschach ansässigen Tierarztes |
||
| 1909 |
AV-Sektion
Austria übernimmt wegen der finanziellen Schwäche der |
||
| 1911 | Cellon
Nordseite, Schaufler, Illek |
||
| 1912 |
Rauchkofel
NO-Grat, |
||
| 1913 |
Trogkofel
NO-Kante, L. u. Marianne Patera, J. Platzer; (17.6.) |
||
| 1914 | Naßfeld AV-Hütte erweitert | ||
| 1915 -1918 | Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges | ||
| 1914 | Der
Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Juli beendete jäh Tourismus und
Fremdenverkehr. Die Urlauber kehrten überstürzt in ihre Heimatorte zurück. Die k.u.k. Armee stand im Zweifrontenkrieg gegen Russland und Serbien. |
||
| 1915 |
Mit der Kriegserklärung des Königreichs Italien an Österreich-Ungarn am 23. Mai waren die Soldaten nun an drei Fronten im Einsatz. Zum ersten Mal in der Geschichte wurde die Hochregion zum Schauplatz lang anhaltender schwerer Kämpfe. In
der Folge entstand ein gewaltiges Wegnetz vom Ortler bis zur Adria, das
die Verbindung von den Talendpunkten bis zu den Höhenstellungen herstellte.
Es waren dies Frontwege, die später durch die Dolomitenfreunde
teilweise einer friedlichen Nutzung als "Friedenswege" zugeführt
werden. Auch der Karnische Hauptkamm vom Hornischek bis zum Nassfeld wurde
zur Gebirgsfront. Brennpunkt der Kampfhandlungen waren der Plöckenpass
und die angrenzenden Höhenzüge zwischen Cellon, Kl. Pal - Freikofel
und Großer Pal. |
||
| 1916 |
I. Naßfeld AV-Hütte durch Lawine zerstört, 43 Soldaten tot; 1916/1917 als II. Naßfeld Hütte provisorisch wieder aufgebaut, wegen Lawinengefahr am Standort des heutigen Hauses |
||
| 1917 | Die italienische Armee räumte als Folge des Durchbruchs der Verbündeten bei Flitsch-Tolmein im Spätherbst auch die Karnische Front, sie ging bis an den Piave zurück. | ||
| 1918 | Als im Spätherbst endlich die Waffen schwiegen, kehrte Ruhe und Stille auch in den Karnischen Alpen wieder ein. | ||
| zurück
zum Vorwort |
|||