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Gailtaler Almkäse g.U. als kulinarischer Almgenuss

Die Geschichte

Die ersten auffindbaren Hinweise über die früheste Erwähnung der Almen mit angeschlossenen Käsereien stammt aus dem Urbar des Grafen von Görz aus den Jahren 1375 bis 1381. In diesen Aufzeichnungen werden Angaben über die Erzeugung von Almkäse auf den Almen des Gail- und Lesachtales gemacht.

Die Gailtaler Almsennereien waren durch die Geschehnisse entlang der Kriegsfront im Gebiet des Plöckenpasses schwer beschädigt worden und mußten zum Teil vollständig neu errichtet werden. Die in dieser Zeit errichteten Almsennereien prägen noch heute das Bild der alpinen Kulturlandschaft im Gailtal. Die an die Zwecke der Almsennerei angepaßte Anordnung der einzelnen Produktionsräume bildet die Grundlage, daß das "Käsen" in diesen Strukturen auch heute noch möglich ist.

1949 bis heute

Im Jahr 1949 waren im Gailtal noch 39 Almsennereien aktiv. Um die Entwicklungen der Almwirtschaft zu steuern und die zum Teil damit verbundenen Schwierigkeiten in Zukunft besser lösen zu können, kam es im Jahr 1949 zur Gründung der "Gemeinschaft der Almkäsereien Kärntens" mit Sitz in Kötschach-Mauthen.

Bedingt durch den Strukturwandel in der Landwirtschaft und die Intensivierung der Grünlandwirtschaft in den Tallagen verlor die Almwirtschaft und damit die Almsennerei ab den sechziger Jahren zunehmend an Bedeutung.
Der Umdenkprozeß in der Landwirtschaft mit einem Umschwung in Richtung extensiver, ökologisch orientierter und qualitätsbewußter Wirtschaftsformen sowie entsprechende Förderangebote der öffentlichen Hand haben der Almwirtschaft in den letzten Jahren wieder zu einem Aufschwung verholfen. Auch das Erkennen des touristischen Potentials der alpinen Kulturlandschaft und der zunehmende Trend zur Produktion natürlich erzeugter bäuerlicher Lebensmittel haben die Almsennereien im Gailtal gefördert.

Mehr Infos gibt's hier ...

Die Almen der Gailtaler Almkäse g.U.

Egger Alm, Watschiger Alm, Tressdorfer Alm, Rudniger Alm, Tröpolacher Alm, Rattendorfer Alm, Klein Kordin Alm, Straniger Alm, Waidegger Alm, Achornacher Alm, Bischof Alm, Großfrondell Alm, Joch Alm. Alle Infos zu den einzelnen Almen findet ihr hier ...


Kulinarischer Almgenuss

Echte Bergkenner wissen: Der frühe Wanderer fängt die schönsten Augenblicke ein. Der gemeinsame Treffpunkt sind jene Gailtaler Almen, die mit dem Almfrühstück eine kulinarische Besonderheit bieten. Aufs Jausenbrettl kommen u.a. der Gailtaler Almkäse g.U., frischer Schotten, Speck, Aufstriche, Joghurt und viele weitere Köstlichkeiten, die während der Sommermonate auf der Alm produziert werden. Alle Infos und Termine findet ihr hier ...

Neuigkeiten

Jahr für Jahr wird im Juli der Erstanschnitt der jährlichen Almkäseproduktion im Rahmen des Almkäseanschnittes groß gefeiert. Infos, Termine und mehr an Neuigkeiten gibt's hier ...


Bilder und Videos

Macht Euch selbst ein Bild und klickt ein wenig durch die zahlreichen Bilder der letzten Jahre. Hier geht's weiter zu den Galerien ...


Käsefestival Kötschach-Mauthen

Tipp: Der alljährliche Abschluss für alle Almkäsereien findet am letzten Septemberwochenende in und rund um das Rathaus in Kötschach-Mauthen statt. Seit über 20 Jahren ist das Käsefestival "alles-kaese.at" einer der wichtigsten Treffpunkte für Käseproduzenten und Käseliebhaber des zentralen Alpenraums.

www.alles-kaese.at


Kontakt und Informationen

Tourismusverein Kötschach-Mauthen
Rathaus 390
9640 Kötschach-Mauthen

T. +43 (0)4715 8516
www.alles-kaese.at Käsefestival
www.koemau.com Tourismuswebsite